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Buddha

Sanskrit-Bezeichnung für den „Erwachten“ oder „Erleuchteten“, d. h. für einen, der das höchste Ideal des Buddhismus, das befreiende Wissen (die „Erleuchtung“ bodhi) erlangt hat. Als (geistlicher) Weltherrscher soll er an 32 grossen Körperzeichen zu erkennen sein, darunter Ushnisha (kegelförmige Erhöhung auf dem Haupt), Urna Haarlocke zwischen den Augenbrauen, Stirnmal), langgezogene Ohrläppchen, bis an die Knie reichende Arme und auf jeder Fusssohle ein tausendspeichiges Rad. Daneben weden noch 80 kleinere Zeichen genannt. Das Stirnmal, aus dem das alle Wesen erleuchtende Licht der Weisheit strömt, wird gewöhnlich durch einen goldenen Punkt, einen Kristall oder Halbedelstein dargestellt. Oft sitzt Buddha auf dem Lotosthron als symbolischer Hinweis auf Erleuchtung und Weltherrschaft. Allen Buddhas eigen sind bestimmte Handgebärden (mudras). Der für die buddhistische Religion als einer historischen Religionsgemeinschaft bedeutendste Buddha ist der in historischer Zeit auf Erden erschienene Gautama  uddha. Vor ihm sollen schon sechs Buddhas auf Erden gelebt haben: 1. Vipashyin, 2. Shikhin, 3. Vishvabhu, 4. Krakuc-chanda, 5. Kanaka-muni, 6. Kashyapa (2). Nach anderer Überlieferung soll der „Lichtmacher“ Dipamkara der erste Vorzeitbuddha gewesen sein. Nach Guautama soll noch der Buddha der Endzeit kommen: Maitreya. Im Lalitavistara-Sutra werden 54 Buddhas aufgezählt., deren Zahl schliesslich ins Unendliche wächst. Eine besondere Gruppe bilden die fünf Dhyani-Buddhas, die die geistigen Spiegelbilder des sich selbst betrachtenden metahistorischen Adibuddha sind. Auch die Dhyani-Buddhas bringen durch Meditation (dhyana) weitere „Bodhi-Wesen“ (d.h. Bodhisattvas, Dhyani-Bodhisattvas) hervor. Beliebt sind zusammenstellungen von Buddhas und Bodhisattvas (auch gemischt) in Dreiergruppen. Im Chinesischen heisst Buddha Fo, im Japanischen bezeichnet man ihn als Butsu. Im Hinduismus gilt (der historische) Buddha als Avatara („leibliche Erscheinung“) des Vishnu.

 


 

 

 

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